Sehenswürdigkeiten Köln – Kölner Dom Turmbesteigung und Aussicht

Sehenswürdigkeiten Köln – Kölner Dom Turmbesteigung und Aussicht

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Inhaltsverzeichnis

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Wenn in Düsseldorf über den Kölner Dom und eine Kölner Dom Turmbesteigung gesprochen wird, ist es natürlich immer mit einem Zwinkern zu verstehen – eigentlich darf man als Düsseldorferin den Kölner Dom nicht schön finden. Bei mir ist es etwas anders – von Innen ist der Dom sicherlich eines der schönsten Bauwerke der Art weltweit und gehört nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe.

Durch meinen Aufenthalt während der Weihnachtsmärkte in Köln ergab sich die Gelegenheit und auch meine leichtsinnige Formulierung, „wenn das Wetter schön ist, besteige ich den Dom.“ – Es war Schnee und Regen angesagt, was sollte mir schon passieren… 🙂

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Ich bin schon mit High-Heels auf eine Berghütte geklettert, stand mit hohen Absätzen in Schladming auf einem Segway, warum also nicht auf den Dom. Er gehört zur der absoluten Sehenswürdigkeit in Köln.

Wie der Zufall es wollte, war am Montag vormittag von Schnee und Regen in Köln keine Spur. Sonnenschein, 8°C und blauer Himmel. Nach Besteigung der Sagrada Familia, der Kathedrale von Barcelona und zuletzt dem Mailänder Dom, wurde der Montag mein Tag für die 533 Treppen hinauf auf den Dom.

Von innen hatte ich den Kölner Dom schon so häufig gesehen. Da er direkt am Hauptbahnhof liegt ist er immer ein Besuch wert. Eindrucksvoll groß und ruhig und mächtig wirkt der Dom von innen. Ein Ort zum Innehalten und entschleunigen. Aber heute sollte es eher sportlich werden…

Eintrittspreise Turmbesteigung

Der Eintrittspreis für die Kölner Dom Turmbesteigung war die erste positive Überraschung. Während man in Barcelona über 15,00 EUR bezahlt, in Mailand mindestens 7,00 EUR, kostet der Aufstieg auf den Kölner Dom lediglich 3,00 EUR und war von 9 Uhr bis 16.00 Uhr möglich.

Also nicht unbedingt die höchsten High-Heels genommen, die kleine Kamera für ein Videoclip eingepackt und eine große Kamera für tolle Bilder von der Aussichtsplattform, knapp 100 Meter über Köln.

Nachdem ich in der letzten Woche in München (nur 75 Meter über dem Boden – 23. Etage) war und ich den Aufzug nehmen konnte, wurde mir bewusst, wie hoch es doch werden dürfte. 100 Meter – kein Aufzug! Hätte ich in München bereits einmal die Treppen als Trainingslager genutzt.

Aufstieg Kölner Dom

Nach dem „üblichen“ Besuch durch das „Souvenirgeschäft“ und einer eleganten Treppe aus Beton und Stahl, begab es sich direkt und ohne Vorwarnung in die Wendeltreppe. Wer nun dachte, alle fünf Meter gäbe es eine Plattform für eine Pause oder um die Besucher, die von oben wieder herunterkommen, vorbeizulassen, hat sich getäuscht.

Der erste Ruheplatz der Kölner Dom Turmbesteigung kommt ca. auf 45 Meter Höhe – also ungefähr 15 Wohngeschosse… und ist mitten im Glockenhaus. Zur Begrüßung oder wie durch Zufall, musste diese Glocke beim Betreten dann direkt Ihre volle „Wirkung“ einmal entfalten. Natürlich war der Aufstieg bis dahin – locker – zu bewältigen 🙂 und man brauchte sich keine Pause im Glockenhaus gönnen.

Die weitere Kölner Dom Turmbesteigung hatte dann nach dem Ende der Wendeltreppe eine kleine Überraschung bereitgehalten. Wer noch keinen Schwindel durch die Wendeltreppe hatte, wurde nun auf die Höhenangst getestet. Auf der nächsten Rastfläche wartete ein Metallkäfig – weitere 20 Meter Aufstieg durch das Metallgerüst, direkter Blick nach unten möglich. Hat auch einmal etwas 🙂

Und zum Abschluss der Kölner Dom Turmbesteigung, weil man es gewohnt war, noch einmal eine kleine sehr enge Wendeltreppe – wirklich „High-Heels-freundlich“…, aber dann die Spitze des Aufstiegs nach über 533 Treppen erreicht. Die Oberschenkel etwas stärker durchblutet und die Ausschilderung zur Aussicht. Fotokamera bereits in Händen und ein erster Blick auf die Domstadt.

Aussichtsplattform Kölner Dom

Das einzige was den Ausblick bei der Kölner Dom Turmbesteigung noch störte, war der Maschendrahtzaun an dieser Stelle. Glasscheiben waren von anderen Aussichtspunkten bekannt, aber enger Maschendrahtzaun?

Das war an dieser Stelle doch ein wenig „unglücklich“ … 10 Meter weiter nach rechts, hinter der nächsten Ecke stand ein Fernglas – Geld einwerfen und dann die Aussicht genießen, aber weit gefehlt, auch vor dem Fernglas – Maschendrahtzaun.

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Selbst nach einer halben Runde auf der Domplattform gibt es nur einen Einsicht – überall Maschendrahtzaun oder wo kein Zaun ist, sind Graffitis. Nicht erst vor wenigen Wochen entstanden, sondern auch schon mit dem Datum „1994“ gekennzeichnet. War der Aufstieg also nicht für eine tolle Fotogeschichte gedacht, sondern zu einer Kunstausstellung?

Eine Frage bei dem überaus – freundlichen und sehr hilfsbereiten (Ironie!) 🙂 – Personal in einer Glasbox (vermutlich Angst vor Graffiti?) gab nur die kurze Erklärung „Es ist eine Aussichtsplattform und kein Fotopunkt!„. Auch eine Einstellung.

Beim Abstieg über die 530 Stufen konnte man sich dann noch einmal die Gelegenheit nutzen und die verschiedenen „Kunstwerke“, die in jeder Runde der Treppe sichtbar sind, zu interpretieren.

Fazit – Kölner Dom Turmbesteigung

Als Freundin schöner und imposanter Bauwerke, und dazu gehört auch der Kölner Dom, muss ich sagen, dass ich doch etwas schockiert war, genauso wie viele Touristen aus den USA, Japan und China, die oben auf der „Aussichtsplattform“ die selbe Erfahrung machten.

Die schönen Gebäude und der Rhein, die direkt vor der Tür liegen, sind toll anzusehen, aber die Beschädigung durch Graffitis bei einer Kirche ist doch mehr als unangemessen.

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Liebe Kölner, unabhängig ob als Düsseldorferin in High-Heels auf dem Kölner Dom oder Besucher eurer zugegeben, schönen Stadt, der Dom ist von der Domplatte aus beeindruckend, von innen absolut schön, aber die Plattform, für die man 530 Stufen hinaufsteigt – absolut nicht sehenswert.

Für mich war es eine schöne sportliche Übung, mit einer schönen Geschichte und einem netten Videoclip der noch folgt, aber selbst 3,00 EUR für diese Graffiti-Ausstellung oder Maschendrahtzaun sind doch nicht angemessen.

Dann kann ich meinen Lesern nur empfehlen, spart euch die Kölner Dom Turmbesteigung, genießt andere Teile von Köln – oder wenn Ihr auf einen Dom möchtet, fahrt nach Mailand oder nach Barcelona.

Glaube an dich, deine persönlichen Träume und beginne deine eigene Reise - nur für dich....

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Vanessa Pur - Luxury Lifestyle Magazine
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