In der Winterzeit wird es einmal wieder Zeit für ein neues Vanessa persönlich Posting. Dieses Mal möchte ich ein Thema aufgreifen und euch in den nächsten Wochen darüber berichten, was viele Blogger betrifft. Das Gewicht und die Kurven. Das Idealbild vieler junger Blogger von „Size 0“ und dem persönlichen Wohlfühlen. Ist der genaue Wert des BMI (Body Mass Index) wichtig, ist es wie viele Prozent Fett mein Körper täglich auf die Waage bringt? Ich war beim ersten von mir organisierten Fitness-Wochenende mit vielen Läufern und Fitness-Bloggern unterwegs, doch möchte ich auch alles in meinem Tagesablauf dem Fitness-Programm unterordnen?

Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken zum Thema Figur und Fitness, Gewichtszunahme und Gewichtsabnahme gemacht und ich glaube es geht vielen von „uns“ gerade in der Weihnachtszeit so. Eine enge Hose, eine schöne Strumpfhose und irgendwie findet man immer irgendwo etwas, was man weg haben möchte. Jede Frau (und wohl auch jeder Mann) hat Problemzonen, ein kleines Polster für den Winter, einmal etwas „Kummerspeck“ oder eine zu intensive Diät.

Gewichtsverlust – mehr 15 Kilogramm in 9 Monaten durch Ernährungsumstellung

Auf meinem YouTube Kanal findet ihr seit mehr als einem Jahr ein Video wo ich über meine Gewichtsabnahme gesprochen habe und wie ich über 15 Kilogramm in 9 Monaten ohne eine große Diät, sondern durch bewusstere Ernährung (kleinere Stücke Kuchen z.B.) , selber kochen und backen, etc. erreicht habe. Mein Gewicht lag bei einer Größe von 168 cm bei ca. 65-66kg. Es war nicht superextrem – aber ich habe mich aus meinem „Wohlfühlklima“ verabschiedet und es musste etwas passieren. Regelmäßiges Fitness-Studio 4-5x pro Woche ist aus Zeitgründen nicht möglich gewesen und so habe ich die Ernährung umgestellt. Die Portionen kleiner, viele Dinge bewusster gegessen und auch einmal etwas „liegen gelassen“ wenn ich keinen Hunger mehr hatte.

Bei meinen vielen Reisetätigkeiten, vielen Berichte über gute Restaurants ist es natürlich schwer gewesen, sich immer gesund zu ernähren, kleine Portionen zu wählen und vor allem regelmäßig kleine Portionen zu essen. Schnell noch etwas in der Airportlounge, dann etwas im Hotel und eine Kleinigkeit nachts nach dem Meeting noch per Inroom-Service. Lecker sicherlich – aber nicht gesund.

Auf der Fashionweek im Sommer 2013 in Berlin hatte ich ein Gewicht von unter 50 Kilogramm bei meiner Größe. Für einen Fashionblogger sicherlich Idealfall – ein BMI-Index von 17 – aber herausstehende Schulterknochen, sehr dünne Arme – das war nicht ich. Natürlich spricht dich jede Person auf einer Fashionweek an und macht dir Komplimente zu deiner Figur – aber nur weil ich dem „Idealbild für einen Fashionblogger“ entspreche? Ich bin kein Laufstegmodel und möchte es auch niemals sein. Ich bin eine Frau die im Leben steht und es auch einfach genießen möchte.

Mit der Zeit hat sich das Gewicht bei mir bei 54-56 Kilogramm eingependelt, mein BMI-Index liegt zwischen 19-20 und vor allem „Ich fühle mich wohl in meinem Körper“ und habe mein persönliches „Wohlfühlklima“ gefunden.

Es ist nicht wichtig, was der Body-Mass-Index sagt, was die Waage sagt, so lange es nicht in das Superübergewicht oder Untergewicht und Magersucht geht – man sollte ich sich als Frau und Mann vor allem zunächst einmal im Körper „wohl fühlen“.

Size 0 als Traumfigur für Fashionblogger?

Auf einer meiner letzten Bloggerreisen war ich mit sechs wunderbaren Fashionbloggern über 35 Jahren unterwegs. Die abgefragte Liste der Nahrungsunverträglichkeiten oder Essenswünsche war komplett leer. Man hat sich auf ein schönes Wochenende mit gutem Essen, leckerem Kuchen und auch der einen oder anderen süßen Versuchung genossen und ich habe es genossen. Wir saßen an dem Wochenende zusammen und haben uns keine Gedanken gemacht, ob die Waage am Montag +1 oder +2 Kilogramm anzeigt. Ob das neue Outfit aus dem Outletcenter noch passen wird oder nicht. Wir waren „Menschen“ und haben das Leben und das Wochenende gemeinsam genossen – und genau deshalb waren wird dort – um einfach einmal Spass zu haben.

Schaut man sich heute die Nahrungswünsche bei jüngeren Bloggern an, so füllt manche Liste ganze Bücher. Wirklich traurig für diejenigen, die wirkliche Unverträglichkeiten haben und völlig zu akzeptieren. Doch fragt man anschließend bei einigen Bloggern (und vielen Instagrammern) einmal nach warum es so ist, so bekommt man die Aussage – ich möchte auch weiterhin in die Samples der Modelabels passen, meine Bilder bekommen nur Likes, wenn ich schlank bin. Je jünger die Blogger und Instagrammer, desto früher wird begonnen dem „Idealbild Size 0“ zu entsprechen. Eine gefährliche Entwicklung, die auch schon bekannte Lehrer in den Schulen in der 6. und 7. Klasse bereits beobachten.

Ich trage seit Jahren eine Konfektionsgröße 36/S – komme mit einer Jeans in 28/29 gut zurecht und habe „Beine“ und „Po“ und bin damit auch zufrieden. Es muss nicht so extrem vom Po sein, wie Kim Kardashian, aber ein paar kleine Kurven sind absolut erlaubt und schön bei einer Frau.

Ja! ich bin eine Frau mit Kurven und bin auch damit zufrieden. Ich freue mich über jeden Menschen, der etwas vom „Ideal“ Size 0 oder Size -2 sich als junger Blogger entfernt. Es gibt genauso einige Plus-Size-Blogger, die einen schönen Style haben und zu ihren Rundungen stehen. Perfekt. So mag ich es…

Body-Forming und Fitness als Lösung?

In der Zwischenzeit bin ich wirklich zufrieden, versuche 2-3x pro Woche in das Fitness-Studio zu gehen, mal ein wenig Cardio, mal etwas mit Gewichten und Geräten. Immer im gewissen Ausgleich, immer etwas, worauf ich auch Lust habe und gute Musik dabei. Meine Sport-Playliste bei Spotify habt ihr vermutlich ja sowieso gesehen und auch dort findet ihr von aktueller Musik bis hin zu Klassikern alles geboten… abschalten und einfach Spass haben…

Auch wenn man regelmäßig die Zonen trainiert und anschließend vor dem Spiegel steht, es gibt einfach Regionen, die man weniger mag und andere Stellen, die man als Favoriten bezeichnen würde und so ist es auch bei mir.

Egal welche Übung man macht, der Körper sammelt direkt an diesen Stellen die leckeren Pralinen von Lindt oder anderen Herstellern an, mal ein schönes Stück Kuchen und auch nach unzähligen Crunches, hunderten von Stufen auf Steppern, gefühlte Marathonläufe auf Crosstrainern, etc. erinnern diese Stellen noch immer an den „einen“ Genuss 🙂 am Abend.

War es früher ein wenig frustrierend und man hat sich innerlich gefragt, wofür mache ich es dann häufig, so hat man heute gelernt, sich damit zu arrangieren. Dachte ich zumindest… und ab und zu schaut man doch einmal wieder kritischer in den Spiegel.

Die Zeiten ändern sich – Botox, Lippen aufspritzen, Hyaluronsäure, etc.

Hat man in Deutschland noch vor wenigen Jahren die USA belächelt, wo jede 18jährige bereits zum „Schönheits-Doktor“ geht, die Brüste mit Volljährigkeit gemacht werden müssen, die Lippen aufgespritzt werden und die kleinste Zornesfalte bei gerade einmal 20jährigen weggespritzt wird, so ändern sich auch hier die Zeiten.

Schaut man heute über die Instagram-Profile, so sind schöne volle Lippen, eine glatte Stirn und ein schönes Dekolletté schon fast selbstverständlich bei großen Instagrammern und Beauty-Bloggern. Es wird nicht mehr darüber gesprochen, ob man sich die Lippen hat machen lassen oder nicht, sondern eher „wie viele Milliliter hast du denn in der Oberlippe“. Es ist unglaublich wie sich die Zeiten verändert haben und auch ich habe dazu meine ganze eigene Meinung.

Jeder so wie er selbst möchte und Hauptsache die Person fühlt sich in ihrem „Ich“ wohl und kann damit leben. Ich würde niemals jemanden verurteilen, weil er nachgeholfen hat und gebe zu – bei vielen sieht es wirklich toll aus.

Ich finde es nur faszinierend – wie schnell die Zeit sich ändert, ist es früher „nur“ in den USA passiert – ist es auch in Deutschland Alltag geworden – und wer weiß, vielleicht würde ich es sogar testen. Man weiß es nicht… doch eine Hilfe, eine Creme oder auch eine kleine Spritze gegen die kleinen Pölsterchen, die trotz Ewigkeiten im Fitnesscenter noch nicht weggehen wollten, gab es bisher nicht – dachte ich.

Abnehmen durch Fettabsaugung? Wäre es die Lösung?

Sicherlich etwas provokativ gefragt, aber ich kann viele Menschen verstehen, die einfach nicht zufrieden sind mit ihrer Figur und etwas ändern möchten und dann auch zu den extremeren Versionen greifen. Ein künstliches Sixpack durch Fettabsaugung beim Mann ist allerdings ein No-Go für mich. Wenn durch Sport und nett anzusehen, gerne – aber künstlich geschaffen – nein danke!

Hinzu käme meine „dezente“ Angst vor Spritzen und Eingriffen und bei der Abwägung ob ein kleines „weibliches“ Polster oder ein Messer, eine Nadel oder ähnliches an meinen Körper kommt, ist die Entscheidung auch klar. Es wäre ein unnötiger Eingriff (im Vergleich zu meiner Figur) und daher auch für mich nicht nötig. Dazu bin ich dann doch auch eine Spur zu „feige“.

Doch noch schlimmer als Spritzen, Skalpell oder Zahnarzt ist für mich nur noch ein Faktor – Kälte. Wer mich kennt, weiß natürlich, dass ein Swimming-Pool gar nicht warm genug sein kann – unter 32°C werde ich den Pool mit Sicherheit nicht betreten, das Badewasser eher kochend, als nur ein Grad zu kühl und Kontakt von Eiswürfeln mit meiner Haut einfach keine gute Idee und doch sollte ich mich nun die nächsten Wochen und Monate genau mit dem Thema „Kälte am Körper“ beschäftigen – im Sinne von Fitness und Wohlfühlen.

Fettreduzierung durch Kältebehandlung

Sicherlich bin ich nicht der geeignete Kandidat für eine Fettreduzierung durch Kälte, ein BMI von 19 – kein übermäßiges Körperfett und doch ein paar kleine Zonen, die für die Wärme im Winter zuständig sind :-).

Als ich vor ein paar Wochen das erste Mal „aktiv“ mit dem Thema Kryolipolyse bei einem Event konfrontiert wurde, war es für mich einfach vom Kopf her nicht machbar. Fettzellen im Körper durch „Eis“ reduzieren?

Die beiden griechischen Begriffe Kyros (= Frost, Eis) und Lysis (= Auflösung) beschreiben genau die Dinge, die ich meinem Körper niemals antun möchte. Winterurlaub und im Schnee spazieren gehen gehört bei mir zu den Hobbys direkt nach Hallenhalma und Ultra-Langstreckenlauf. Kälte und Vanessa sind wie Feuer und Wasser. Es geht einfach nicht und so war ich auch ganz schnell ein Stück vom Stand entfernt… 🙂

Mein erster Gedanke war sofort an einen großen Eisbeutel, der auf den Bauch, auf die Oberschenkel oder den Po gelegt wird und dann „magisch“ das Fett reduzieren sollte. Nutzt man dann einmal die Funktion von Google und sucht ein wenig, findet man kleine Kosmetikstudios die kühle Metallplättchen auflegen und angeblich Wunder vollbringen. (Die Verbrennungen die auf der Haut durch Unterkühlung entstehen, findet man nur in Foren).

Es war klar, ein Eisbeutel wird nicht auf meinen Körper kommen – ich möchte auf keinen Fall frieren, wenn ich es einmal ausprobieren sollte – irgendwann – in ferner Zukunft – vielleicht nach Botox, Lippen, der zehnten anderen Haarfarbe oder was sonst noch kommen mag – aber sicherlich nicht früher, dachte ich…

Häufig wird Kryolipolyse in Verbindung mit Radiofrequenz angeboten und das kannte ich bereits aus meinen Berichten über Wellness-Hotels in Österreich. Auch das klang erst ungewohnt und ich hatte kein Wahl – für den Hotelbericht „musste“ ich die Radiofrequenz probieren und fand es später sogar sehr angenehm.

Als Luxury-Lifestyle-Blogger wird man häufig auch als „Versuchskaninchen“ für die Blogleser verwendet und man hat so schon einige schöne Erfahrungen gemacht. Die Dinge, die man nur einmal machen würde, hielten sich in Grenzen. Mein Ehrgeiz war geweckt und meine eigene Recherche-Reise hat begonnen.

In den USA ist der Begriff Kryolipolyse schon genauso bekannt wie eine Zahnreinigung, seit 2011 wird es dort regelmäßig angeboten. Erst noch kurz eine kleine Problemstelle behandeln und anschließend zum Shopping mit der besten Freundin. Viele Stars schwören auf das Prinzip und es soll ganz schmerzlos sein? Aber ist es nicht zu kühl? Die Haut heruntergekühlt auf 3°C? Bei Außentemperaturen ab 10°C friere ich bereits (mit Pullover) – wie ist es dann bei 3°C auf nackter Haut?

Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto faszinierender fand ich das Angebot und war bereit – es mir zumindest einmal für meine Recherche anhören zu wollen und ein Interview-Gespräch zu suchen.

Kryolipolyse Erfahrungen – KRYOFORM

In Deutschland ist der perfekte Anbieter dafür KRYOFORM, die ich anfangs belächelt habe und an deren Stand ich schnell vorbeigegangen bin. Noch immer im Hinterkopf „Kälte nein danke!“ und doch fand man unzählige Berichte von Männern in Zeitschriften (Men’s Health, Fit for fun, etc.) die es immer wieder machen würden. Kein Waschbrettbauch auf Knopfdruck und doch ein größeres Wohlfühlen.

Viele Frauen und Redakteurinnen der Modezeitschriften kannten das Angebot in ähnlicher Form schon aus den USA und haben sich auch in Deutschland in die Behandlung gegeben. Nicht anders als ein Besuch bei der Kosmetikerin – eine intensive Massage und Wellnessbehandlung und in sechzig Minuten ist alles schon vorbei – ganz schonend.

Doch noch immer war ich eine Spur misstrauisch – die Panik vor der Kälte war noch immer vorhanden 🙂 und doch das Prinzip die Fettzellen im Körper einzufrieren und dauerhaft zu zerstören, sehr interessant. Fettzellen mögen keine Kälte und sterben bei „Unterkühlung“ ab und werden durch den normalen Stoffwechsel aus dem Körper transportiert. Die Behandlung dauert je nach Areal 2-3 Termine im Abstand von zunächst vier Wochen, eine dritte Behandlung nach 12 Wochen. Das Ergebnis soll sich sehen lassen können.

Wichtig ist für mich auch, dass dokumentiert wird, was sich verändert hat. Wie sind die Werte, das Gewicht, der Umfang und der Fettgehalt in der Hautschicht. Ich hatte hunderte Fragen und war auf meinen ersten Besuch im Frankfurter Studio von KRYOFORM (Fellnerstraße 15, Frankfurt) gespannt. Wie kalt wird es wirklich – wie unangenehm ist die Behandlung und welche Region ist dafür geeignet.

Kann jeder Mensch die Kryolipolyse machen oder gibt es Einschränkungen? Gilt die Regel – je mehr Körperfett, desto besser die Erfolge – und was sollte ich in der Zeit der Behandlungen anpassen oder ändern? Ich werde alles aufschreiben und euch berichten…

FAZIT: Gewicht, Abnehmen, Size 0 – Wohlfühlen

Zunächst einmal ist es natürlich wichtig, dass sich jeder Mensch in seiner eigenen Haut wohl fühlt – unabhängig ob 5kg zu viel oder 2kg zu wenig. Wenn man sich selbst mag, strahlt man es auch aus und dann ist es unabhängig ob ein „Size 0 Blogger“ oder ein „Plus Size Blogger“.

Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept für das Idealgewicht, sondern dieses setzt sich auch aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Wer sich das Fett absaugen lässt und anschließend nicht die Ernährung anpasst oder umstellt, wer kein Sport treibt oder nur Junk-Food zu sich nimmt, wird es auch nicht erreichen.

KRYOFORM und Kryolipolyse können nur die Fettzellen angreifen, die ich mit Sport und einer Ernährungsanpassung dann unterstützen sollte – doch bekomme ich meine gewünschten Polster weg? Bin „ICH“ mit dem Ergebnis nachher zufrieden? Fällt es anderen Menschen überhaupt auf? Sind im Studio nur Menschen mit einem Traumbody oder „Menschen wie du und ich?“

Im Moment als ich die letzten Schritte ging – kam wieder das Gefühl der Kälte auf – die Überlegung Kryolipolyse kann nichts für mich sein – ich möchte nicht frieren. Doch beim Betreten der Türe im Studio von KRYOFORM kam alles ganz anders und darüber berichte im ich ersten Erfahrungsbericht „Die Kälte und ich“ in den nächsten Tagen auf meinem Blog…

Bis dahin – steht zu euren Kurven, steht zu eurem Körper und hört nicht auf andere Personen… wenn ihr zufrieden seid, lasst euch nicht von anderen Menschen verunsichern…  bis bald 🙂